Ameisi Zunft Rothenburg

Unsere Insignien

Die Erkennungsmerkale der Ameisi Zunft Rothenburg.

Zunftfahne

Fähnrich

Die Zunftfahne wurde im Herbst 1992 durch die Fahnenstickerei Siegrist, Langenthal entworfen und hergestellt.

Die Grundfarben entsprechen den Zunftfarben. Sie ist in reiner, licht- und wasserechter Naturseide geschaffen und zeigt auf den Zinnen der Roten Burg das Zunftemblem mit krabbelnder, roter Ameise auf dem Arm.

Ergänzt ist sie durch den weissen Schriftzug AMEISI ZUNFT ROTHENBURG, während die Jahrzahl 1982 als Gründungsjahr, bis 1992 Fahnenweihe, den unteren Teil abschliessen.

Die feierliche Weihe der Fahne erfolgte am 22. November 1992 aus Anlass des zehn jährigen Zunftjubiläums in der Marienkirche Bertiswil. Als Fahnenpatenpaar amtierte Maria Beer-Zeier und Meinrad Röösli, Altzunftmeister 1990.

Der Aufbewahrungsort ist der Fahnenkasten der Zunft im Gasthof Ochsen, Rothenburg.

Zunftbecher

Zünftler, Neu-Zünftler

Als Geschenk seiner Göttis an den Neu-Zünftler erhält dieser zur Generalversammlung den gravierten Zinnbecher. Eingraviert darauf wird sein Vorname und Name, sowie die Jahrzahl seines Anwärterjahres.

Die Zünftler kredenzen ihren Apéro an der Internen Fasnachtseröffnung, der Internen Inthronisation sowie der Generalversammlung aus diesem Becher. Aufbewahrt wird der Becher im Zinnbecher-Kasten der heutigen Zunftstube.

Zunfthut

alle Zünftler

Der offizielle Zunfthut ist ein Dreispitz aus schwarzem Filz.

Auf der linken Seite (aus Sicht des Trägers) ist das Band in den offiziellen Zunftfarben angebracht, während die rechte Seite das Zunftemblems den Hut schmückt.

Altzunftmeister tragen das Zunftemblem aus Metall, während die anderen Zünftler ein Emblem aus Stoff tragen.

Zunftmäskeli

Zünftler, Neukünfter und Kandidat

Das Mäskali aus Lindenholz wird von Franz Furrer hergestellt und hängt an einer Gordel in den offiziellen Zunftfarben. Bis zu seiner Ernennung zum Zünftler trägt der Kandidat und Neu-Zünftler das Mäskali an allen offiziellen Zunftveranstaltungen. Zudem tragen die Zünftler das Mäskali an jedem Monatsstamm, sowie zu allen Veranstaltungen während der Vorfasnacht und zu allen Einladungen von Zünftlern.

Es ist ein Geschenk des Herstellers.

Zünftlerkette

Zünflter

Die Zünftlerkette besteht aus dem Zunftemblem in Druckguss. Sie wird dem Zünftler nach seiner Ernennung an der Internen Inthronisation überreicht.

Die Rückseite des Emblems schmückt ein gravierter Spruch, den die Göttis des Zünftlers kreieren.

Zunftmeisterkette

Zunftmeister

Die erste Kette von 1983 bis 1994 wurde durch die Firma SOLA, Emmenbrücke angefertigt. Sie ist heute im Fahnenkasten ausgestellt. Die heutige Kette wurde 1993/1994 durch Robert Waldispühl sel., Merlischachen entworfen und hergestellt.

Sie besteht nebst dem grossen Zunftemblem aus folgenden sechs Symbolen, die in die Kette integriert sind:

  • Gemeindewappen
  • Fleckenbrunnen
  • Gasthaus Bären
  • Marienkirche Bertiswil
  • Alte Rotbachbrücke
  • Spycher Hermolingen

Alle Zunftmeister sind auf der Rückseite des Zunftemblems eingraviert.

Zunftmeisterzepter

Zunftmeister

Es wurde zur Gründung 1982 durch Toni Meier, Holzschnitzerei, Talackerhalde 22, Kriens aus Nussbaumholz geschnitzt, gebeizt und stellt die krabbelnde Ameise auf den Zinnen der Roten Burg dar.

Es beinhaltet keine speziellen Gravuren. Lediglich auf dem oberen Teil der Halterung ist der Schriftzug AMEISI ZUNFT ROTHENBURG eingeschnitzt.

Weibelstab

Zunftweibel

Der erste Weibelstab wurde zur Gründung durch den heutigen Ehrenzünftler Franz Furrer aus Lindenholz geschnitzt. Die Maske der Burghexe belegt die Zinnen der Roten Burg, während Stoff-Fransen in den Zunftfarben mit acht Glöcklein die Burg ausschmücken. Der Weibelstab ist heute im Fahnenkasten ausgestellt.

Der neue Weibelstab wurde erstmals dem Weibel 2018 Reto Eberle übergeben. Der neue Weibelstab wurde dem Ersten nachempfunden.

Sie Seiten des Weibelstabes sind für die Gravuren reserviert. Sie beinhalten das Weibeljahr, Familienname und Vorname des Weibels.

Weibelmantel

Zunftweibel

Der Mantel wurde im Herbst 1982 zur Gründung angeschafft. Hergestellt hat ihn eine Damenschneiderin als Bekannte von Pius Ottiger sel. (1939 – 2002) Gründungsmitglied und Altzunftmeister 1986. Der Mantel besteht aus einem roten Umhang mit trapiertem, weissem Cape in Spitzenform, an deren Ende kleine Glöcklein angenäht sind. Die linke Brustseite (aus Sicht des Trägers) schmückt das gestickte Zunftemblem, während auf der Rechten die Zunftabkürzung AZR aufgenäht ist.

Für Stickereien und Zunftemblem war Matthilda Stöckli-Vogel, Willisau, Schwiegermutter von Zünftler Markus Koch verantwortlich.

Das weisse Cape mit den Glöcklein wurde 2018 durch die Rothenburger Schneiderin Martina Barmettler erneuert. Die Aufnäher wurden übernommen.

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